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Wertvolle Fototipps für echte Herzmomente!

Eure All­tags­mo­men­te

Fototipps für deine schönen Kinderfotos

Wie du mit deinem Handy schöne Kinderfotos machst!


Du als Mama foto­gra­fierst täg­lich vie­le Momen­te dei­nes Kin­des mit dei­nem Han­dy. In dei­ner Foto­ga­le­rie sta­peln sich tau­sen­de Auf­nah­men. Das ers­te Eis, Klet­tern auf dem Spiel­platz oder Kuschel­mo­men­te mit dem Lieb­lings­ted­dy. Aber Hand aufs Herz, wie vie­le die­ser Bil­der las­sen dich wirk­lich inne­hal­ten? Wie vie­le davon fan­gen das Gefühl ein, dass du in die­sem einen flüch­ti­gen Moment wirk­lich gespürt hast?

Oft wirkt die Rea­li­tät auf dem Han­dy zu dun­kel, unru­hig oder ein­fach „geknipst“. Doch um Kin­der authen­tisch zu foto­gra­fie­ren, braucht es kei­ne schwe­re Aus­rüs­tung. Dein Han­dy ist ein wun­der­ba­res Werk­zeug, wenn du weißt, wie du es ein­setzt. Es kommt nicht auf die per­fek­te Tech­nik an. Ich zei­ge dir, was wirk­lich wich­tig ist für schö­ne­re Kin­der­bil­der. 

1. Licht sehen lernen und nutzen

Licht ist die wich­tigs­te Zutat in der Foto­gra­fie. Vie­le Han­dy­fo­tos wir­ken „mat­schig“, weil die Auto­ma­tik des Han­dys ver­sucht, feh­len­des Licht künst­lich aus­zu­glei­chen.

Mein Tipp: Ach­te dar­auf, woher das Licht kommt. Wenn du dein Kind zu Hau­se foto­gra­fierst, posi­tio­nie­re dich so, dass das Licht eines Fens­ters von der Sei­te oder leicht von vor­ne auf dein Kind fällt. Die­ses natür­li­che, wei­che Licht ver­leiht dem Gesicht Tie­fe und lässt die Augen strah­len. Ver­mei­de drau­ßen har­tes Son­nen­licht, gehe lie­ber in den Schat­ten. Die „gol­de­ne Stun­de“ kurz vor Son­nen­un­ter­gang ist ein tol­ler Zeit­punkt für war­me, emo­tio­na­le Auf­nah­men. Ins­be­son­de­re im Früh­ling und im Herbst. 

2. Echte Momente statt „Bitte lächeln!“

Der sichers­te Weg für unna­tür­li­che Fotos, ist die Auf­for­de­rung: “Lach mal in die Kame­ra!“ Sobald dein Kind posie­ren soll, ver­än­dert sich der Gesichts­aus­druck. Das ech­te Strah­len ver­schwin­det und es folgt der „Grin­se­kat­zen“ Aus­druck. Du weißt sicher was ich mei­ne. 

Die Lösung: Sei eine stil­le Beob­ach­te­rin. Die bes­ten Foto­tipps nüt­zen nichts, wenn die Situa­ti­on nicht echt ist. Lass dein Kind spie­len, malen oder im Matsch wüh­len. Die wert­volls­ten Momen­te sind die, in denen dein Kind ganz bei sich ist. Wenn du eine Inter­ak­ti­on möch­test, stel­le eine Fra­ge, erzäh­le einen Witz oder albe­re her­um, wäh­rend du bereit bist abzu­drü­cken. Das ech­te Lachen danach ist das, was du eigent­lich fest­hal­ten möch­test.

3. Gehe auf Augenhöhe mit deinem Kind 

Die meis­ten Fotos von Kin­dern ent­ste­hen aus der Erwach­se­nen­per­spek­ti­ve, also von oben her­ab. Das wirkt oft distan­ziert und doku­men­ta­risch.

Pro­bie­re das aus: Gehe in die Knie oder wenn du magst leg dich flach auf den Bauch ins Gras. Wenn du dein Kind auf Augen­hö­he foto­gra­fierst, tauchst du direkt in die Welt dei­nes Kin­des ein. Das Bild wirkt sofort inti­mer und der Betrach­ter fühlt sich, als wäre er mit­ten im Gesche­hen. Es schafft eine Ver­bin­dung zwi­schen dei­nem Kind im Bild und dem­je­ni­gen, der sich das Bild anschaut. 

4. Ein ruhiger Hintergrund schafft Ordnung im Bild 

Ein Kin­der­zim­mer ist sel­ten auf­ge­räumt und das ist auch völ­lig okay! Aber auf einem Foto kön­nen die bun­ten Lego­stei­ne und ande­re Spiel­zeu­ge oder der bun­te Tep­pich sehr vom Motiv ablen­ken.

Ein klei­ner Kniff: Ach­te vor dem foto­gra­fie­ren dar­auf, was sich hin­ter dei­nem Kind befin­det. Ist der Hin­ter­grund ruhig genug? Manch­mal reicht ein klei­ner Schritt zur Sei­te, um des stö­ren­de Regal vol­ler Spiel­sa­chen oder den Wäsche­korb aus dem Bild zu ver­ban­nen. Je ruhi­ger der Hin­ter­grund, des­to mehr Auf­merk­sam­keit liegt auf dem Gesicht und der Emo­tio­nen dei­nes Kin­des.

5. Sei als Mama mit auf den Bildern!

Das ist der Punkt, der mir am meis­ten am Her­zen liegt. Wer macht bei euch die Fotos? Meis­tens du, oder? Das führt dazu, dass du in der Fami­li­en­ge­schich­te fast unsicht­bar bist. Doch für dei­ne Kin­der wirst DU das wich­tigs­te Motiv sein, wenn sie in zwan­zig Jah­ren die­se Bil­der anschau­en.

War­te nicht auf den per­fek­ten Moment: War­te nicht, bis die Haa­re per­fekt sit­zen oder du dich „foto­gen“ fühlst. Dei­ne Kin­der lie­ben dich genau so, wie du jetzt bist. Nut­ze den Selbst­aus­lö­ser, leh­ne das Han­dy gegen ein Glas oder frag dei­nen Part­ner. Sei Teil der Erin­ne­rung, nicht nur die die Erin­ne­run­gen fest­hält.

Dein Weg zu schöneren Erinnerungen

Die­se Tipps funk­tio­nie­ren mit dem Han­dy genau­so wie mit einer gro­ßen Kame­ra. Es geht dar­um, das „Sehen“ zu üben und den Momen­ten den Wert zu geben, den sie ver­die­nen.

Du möchtest direkt loslegen?

Ich habe all die­se Tipps und wei­te­re in mei­nem kos­ten­lo­sem Work­book zusam­men gefasst. Es ist dein klei­ner Fahr­plan für den All­tag damit du nie wie­der einen Herz­mo­ment ver­passt.. Hier gehts zu dei­nem Work­book: 5 ein­fa­che Foto­tipps für schö­ne­re Kin­der­bil­der

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Wenn du tie­fer ein­tau­chen möch­test um das vol­le Poten­zi­al dei­ner Han­dy­fo­tos aus­zu­schöp­fen, schau dir mei­nen Online-Foto­kurs „Mama knipst Herz­mo­men­te“ an. Dort lernst du, wie du die Momen­te dei­ner Kin­der in schö­nen, authen­ti­schen Bil­dern fest­hältst und machst eure Lie­be sicht­bar.

Was war dein Aha-Moment und Game­ch­an­ger beim foto­gra­fie­ren dei­ner Kin­der?

Alles Lie­be

Moni­que